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AG Auftraggeber   ...A 
ANAuftragnehmer   ...A 
BLBBauleistungsbeschreibung = Angebotsvorlage eines GU/GÜ.   Das Risiko der ausreichenden Vollständig-, Umfänglich-, und Wirtschaftlichkeit für das Bauobjekt trägt insgesamt der AG.   ...B 
BTBauträger = Generalverkäufer für Bauobjekt und Baugrundstück. Der AG kauft ein Bauobjekt insgesamt nebst Baugrundstück, gemäß notariellen Kaufvertragsbedingungen. Bei Kauf fällt Grunderwerbssteuer für Grundstück und Bauwerk an. Das Risiko der ausreichenden Vollständig-, Umfänglich-, und Wirtschaftlichkeit trägt der Käufer sowohl für das Bauvorhaben als auch für das Baugrundstück. Baugrundstückseigentümer ist bis zum Verkauf der BT.   ...B 
EnergieträgerFeste, flüssige und gasförmige Brennstoffe sowie Strom.   ...E 
EnEVEnergieeinsparverordnung, die zum Baurecht gehört. Im Jahre 2002 erstmalig in Ablösung der bis dahin geltenden WSV eingeführt. Sie unterliegt ständigen Novellierungen.   Anders als bei der bis dahin geltenden WSV, wurde hier erstmalig die Wirkung der haustechnischen Anlagentechnik einbezogen. Sie ist, wegen der normierten Randbedingungen, nur für qualitative Bewertungen oder Vergleiche von Gebäuden geeignet.   Quantitative Aussagen zu realen Verbräuchen sind hiermit definitionsgemäß nicht möglich.   ...E 
GUGeneralunternehmer. Erledigt komplexe Bauaufträge im Bauhaupt- und Baunebengewerbe in eigener, rechtlicher Hauptverantwortung, je nach vertraglicher Vereinbarung mit dem AG (BLB, individueller Werksvertrag). Das Risiko der ausreichenden Vollständig-, Umfänglich-, und Wirtschaftlichkeit trägt der AG insgesamt nur für das Bauvorhaben. Baugrundstückseigentümer ist der AG.   ...G 
Generalübernehmer. Andere Bezeichnung für GU.   ...G 
U-Wert Wärmedurchgangskoeffizient. Physikalische Einheit: W/m²K.   Maß für den Wärmedurchgang (Wärmestrom/ Zeit) durch einen festen Körper bzw. mehrere aneinander gereihte Bauteilschichten infolge von Temperaturdifferenzen (stationärer Zustand).   Bestimmt durch die Wärmeleitfähigkeit und Dicke verwendeter Materialien.   In der Anwendung werden zusätzlich Wärmeübergangswiderstände berücksichtigt. Der Kehrwert des Wärmedurchgangskoeffizienten ist der Wärmedurchgangswiderstand.   ...U 
WDVS Wärmedämmverbundsystem.Ein System zum außenseitigen Dämmen von Gebäudewänden.   ...W 
WRG Wärmerückgewinnung   ...W 
WSVWärmeschutzverordnung. Gültig bis 2002. Hier wurden lediglich Mindestanforderungen an äußere, Wärmeübertragende Bauteile definiert.   ...W